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[März 2021]
Mehr NachHolzigkeit mit der Genehmigung des Bauens

Im letzten Monat hatten wir unsere Grundstücke vom Wildwuchs befreit. Damit ist nicht nur Platz geschaffen worden für unsere 8 aneinander und zusammen stehenden Wohngebäuden, sondern auch für eine gemeinschaftliche Außenanlage. Das Landschaftsarchitekturbüro ST-Freiraum, welches bereits für die beiden Vorgänger-Projekte WmK2 (QBUS) und WmK3, die Landschaftsarchitektur entworfen hatte, entwickelte mit uns gemeinsam den Entwurf der Laubendorf Außenanlagen konstruktiv bis zur Bauantragsreife. Für die Ausführungsplanung und Begleitung der Umsetzung haben wir uns aktuell für Reinhard Klatt Garten- u. Landschaftsbau AWA entschieden. Mit Vorfreude stürzen wir uns nun in die Finalisierung.

Dem Außenraum zugehörig sind auch unsere namensgebenden Laubengänge, welche nicht nur der Erschließung der einzelnen Wohnungen dienen, sondern sich auch als Verbindungsbrücken zwischen den beiden aneinander liegenden Grundstücken darstellen. Insbesondere diese Brücken wurden von uns bewusst großzügiger geplant, um Orte mit Aufenthaltsqualität zu erzeugen. Wir fiebern jetzt schon den gemeinsamen Stunden des Verweilens, Kommunizierens und auch Musizierens entgegen. In einer intensiven Für-und-Wider-Phase wurde letztendlich die Wahl auf einen Holzdielenbelag für die Laubengänge gefällt. Gleichzeitig fiel auch die Entscheidung für Holzdielen auf den Balkonen in den beiden Obergeschossen. Damit wird der innere Holzbau des Gebäudes ein zusätzliches Stück weit nach Außen projiziert.

Neben dem Material Holz wurden auch schon weitere Bausteine in Richtung Nachhaltigkeit gesetzt. In Verbindung mit einer Holzpellet-Heizungsanlage planen wir für unsere Gebäude den KfW 40+ Standard, als Passivhaus nach PHPP zu erreichen. Dies bedingt eine Photovoltaik-Anlage auf unserem Dach, welche noch zu planen ist. An die Versorgung für die E-Mobilität wollen wir in dem Zuge auch schon denken.

Mit Raketengeschwindigkeit haben wir bereits unzählige Monate lang einen Baustein nach dem anderen zusammen gesetzt, um unsere Vorstellung des gemeinsam zusammen Wohnens Realität werden zu lassen. Doch was nützen einem die ganzen Bausteine, wenn das tragende Fundament dafür fehlt? Dieses aber haben wir nun sehnlichst erwartend seitens der Stadt Düsseldorf, in Form der Baugenehmigung erhalten. Mit Erreichung dieses Meilensteins verbreitete sich in unserer Gruppe umgehend jegliches Synonym für Freude. Auf einen Schlag waren all die Monate, und bei den Meisten von uns sogar Jahre, der Planung, Entscheidungen und sonstigen Anstrengungen für einen Moment wie verflogen…

 

[Jan.-Feb. 2021]
Die Rodung für das Holz

2021. Es gibt viel zu tun, also packen wir es an!
 
Nach unzähligen Entscheidungen die wir im letzten Jahr getroffen haben, geht es Schlag auf Schlag weiter. Diesmal stand das Badezimmer mit all seinen Sanitärgegenständen im Fokus. Eine gruppeninterne Taskforce hat im intensiven Austausch mit unserem Planer für die technische Gebäudeausrüstung einen Bemusterungskatalog auf die Beine gestellt, welcher die vollste Zustimmung in der Gruppe fand. Das Schalter- und Steckdosenprogramm wurden nebenbei auch direkt mitentschieden.
 
Der Rotstift aus dem letzten Jahr führt leider dazu, dass unser Holzbau von einer Putzfassade verhüllt wird. In einem längeren Entscheidungsprozess in Bezug auf die Materialität der Fenster und Außentüren wurden alle Aspekte von Aluminium, Holz, Kunststoff und Hybridlösungen wie Holz-Aluminium intensiv durchleuchtet. Mit der jetzt getroffenen Entscheidung für Holzfenster und Holzrahmen-Außentüren wird der innere Kern des nachhaltigen und ökologischen Holzbaus stellenweise wieder sichtbar.
 
So sehr uns der nachwachsende Rohstoff Holz gefällt, umso weniger gefiel uns der Anblick unseres von Brombeerbüschen und mit dornigen Robinien übersäten Grundstücks. Spontan wurde die Idee geboren das Baufeld doch einfach in Eigenregie zu Roden. Der Idee folgte Ernst und so wurden helfende Hände, passende Gerätschaften und etwas Verpflegung in der Gruppe organisiert. An zwei Samstagen ist coronakonform bei der ersten gemeinschaftlichen Gartenarbeit die gesamte Fläche geräumt worden. Mit ein paar Kratzern, Dornenstichen und etwas Muskelkater sind wir dem Baubeginn des Laubendorfs wieder einen Schritt näher gekommen.
 

 

[Sep.-Dez. 2020]
Das Grundstück und der Rotstift

Vor 2 Jahren bewarb sich die Gruppe auf zwei aneinander liegende Grundstücke, welche von Anfang an gemeinsam als Einheit bebaut werden sollten. Nach dem Zuschlag durch die Stadt im vergangenen Jahr hat sich die Gruppe in der Zeit in allen Richtungen schlagkräftiger aufgestellt. Aber im September war nun der große Moment gekommen: Unterzeichnung des Kaufvertrages, in Verbindung mit der Grundbucheintragung und einer Überweisung, welche das normale Tageslimit völlig sprengt.

Mit dem Grundstück in der Tasche konnten wir in den letzten Monaten wieder 4 neue Parteien gewinnen. Nunmehr sind 24 der 25 geplanten Wohneinheiten vergeben. Ein rundum gutes Gefühl für uns als Gruppe um gestärkt in die Zukunft zu schreiten. Aber auf ein Hoch folgt leider nicht selten ein Tief, welche durch die notwendige Ansetzung des obligatorischen Rotstifts erfolgte. Doch diese Einsparrunde, in der jeder in irgendeiner Form einen kleinen Wunsch oder Traum aufgeben musste, hat uns als Gruppe noch mehr zusammengeschweißt und gehört wohl dazu, wenn man sich die Geschichten anderer Baugruppen anhört.

Während unser Bauantrag weiter durch die Stadt bearbeitet wird, sind wir den nächsten Schritt nach vorne gegangen. Durch die Weiterbeauftragung der projektbeteiligten Firmen und Fachplaner haben wir die Grundlage für das kommende Jahr 2021 geschaffen. Wir steigen in die Ausführungsplanung ein und werden planungstechnisch konkret. So gehen wir nach einem mehr als turbulentem Jahr 2020 mit Vorfreude in das neue Jahr!

[Jul.-Aug. 2020]
Bauantrag und wir werden 20!

Ein weiteres wichtiges Kapitel. Wir möchten offen sein: Diese spannende Phase durchlebten wir bereits einmal (besonders interessierte haben den Beitrag sicher schon gelesen). Jetzt ist es aber anders. Mit viel Holz und mehr Wohnungen. Und tatsächlich, das letzte August-Wochenende vor Abgabe schlummerte der Bauantrag noch bei uns, quasi eine kurze Verschnaufpause bevor nun die entsprechenden Ämter/Behörden den Inhalt auf Herz und Nieren prüfen. 

Es ist schön, diesen Meilenstein nun hinter uns gebracht zu haben und endlich weitergehen zu können! Und das machen wir mit Pauken und Trompeten, denn wir begrüßen 4 neue Parteien unter uns. Es sind nun 20 der 25 verfügbaren Wohneinheiten belegt. Ein großer Erfolg und Bereicherung für die Gruppe und das Projekt. Ihr werdet einen schönen Platz bei uns finden. Im Rahmen des Gestaltungskonzepts dürfen wir uns auch über neue entworfene Außenansichten freuen. Das macht Lust auf mehr!

[Apr.-Jun. 2020]
Beschleunigung.

Nachdem wir uns in der neuen Situation orientiert haben, geht es direkt weiter. Fleißig suchten wir unsere Fachplaner aus und beauftragten diese. Da wir uns für den Holzbau entschieden haben, wählten wir die Firma “Pirmin Jung Deutschland GmbHu.a. für unsere Tragwerksplanung. Die technische Gebäudeausrüstung und Bauphysik plant ab jetzt die Firma “energiebüro vom Stein GmbHfür uns und für die Freiflächenplanung gehen wir den Weg weiter mit unserem Landschaftsarchitekturbüro “ST-Freiraum”. Die Maschinerie kommt so richtig zum laufen und es fühlt sich sehr “rund” an.

Währenddessen haben alle Mitglieder die Verortung abgeschlossen, dabei teilweise einen neuen Ort im Projekt gefunden und die eigenen Grundrisse gestaltet. Ein aufreibender, wichtiger aber gleichzeitig natürlich auch schöner und spannender Schritt. Wichtig aus zwei Gründen: Zum einen, damit wir in der Planung voranschreiten, zum anderen aber auch um uns anderen lieben Menschen widmen zu können, die ein Teil unserer Gemeinschaft werden möchten. Denn nun steht fest, welche Wohnungen noch frei sind (anm. Redaktion: Sollte dieser Link irgendwann nicht mehr funktionieren – ja dann sind wir “leider” voll besetzt, aber es lohnt sich immer bei Interesse nachzufragen, sei es für die Warteliste oder ggf. ein Nachfolgeprojekt?). Es sind nun auch wesentlich mehr Wohnungen geplant, denn wir möchten Platz für alle schaffen: Menschen unterschiedlicher Herkunft, Junge, Alte, Singles, Familien, Paare, Menschen mit Behinderungen. 

All unsere Planungen und Besprechungen sind dabei erschwerend durch die Corona-Situation geprägt. Wir vermissen den persönlichen Kontakt untereinander und stellen schnell noch mehr auf “digital” um, damit es irgendwie weitergeht. Was sollen wir  sagen…? – Es funktioniert! Schaut selbst 🙂

[Jan.-Mär.2020]
Holz.

Holz (von germanisch *holta(z), ‚Holz‘, ‚Gehölz‘; aus indogermanisch *kl̩tˀo; ursprüngliche Bedeutungen, abgeleitet von indogermanisch *kel-, ‚schlagen‘: ‚Abgeschnittenes‘, ‚Gespaltenes‘, ‚schlagbares Holz‘)[1] bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch das harte Gewebe der Sprossachsen (Stamm, Äste und Zweige) von Bäumen und Sträuchern. [wiki]

Damit wir von unseren Architekten bis zur Fertigstellung des Baus und darüber hinaus betreut werden, was von unserem bisherigen Entwurfsbüro nicht angeboten werden konnte, war der nächste Schritt, genau diesen neu auszuwählen. Wir stellten uns also völlig neu auf, mit externer Projektsteuerung durch “Jost Consultund begannen, uns verschiedene Architekturbüros genauer anzuschauen. Unsere vollste Überzeugung konnte letztlich das Büro “Jankowski Bürgener Architekten Stadtlaner PartmbB in Zusammenarbeit mit “Baufrösche • Architekten und Stadtplaner GmbHgewinnen. Auch haben wir uns mit diesem Schritt final für den Holzbau entschieden.

Ansicht WmK4 2020
Entwurf: Jankowski Bürgener Architekten Stadtplaner PartGmbB

Diese Entscheidung war wohl tiefgreifender, als anfangs vermutet. Alle bisherigen Mitglieder waren bereits verortet inkl. abgeschlossener Grundrissplanung. Die Neuplanung erforderte  weitgehende Änderungen. Genau diese Wohnung, die wir innerlich schon längst bezogen haben, wieder zu verlassen, entweder real durch Umverortung oder durch Hinnahme von Größen- und Aufteilungsänderungen, war sehr schmerzlich. Aber auch ein guter Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. 

 

[im Dez.2019]
Am Anfang war der Bauantrag.

Das ist so natürlich nicht korrekt. Wir haben darauf hingefiebert. Für einige von uns war dies fiebern über 3 Jahre und für uns alle verbunden  mit einem Haufen Arbeit und den dazugehörigen Höhen und Tiefen.

Aber nun, zum Jahresende, ist es geschafft. Der Bauantrag ist offiziell eingereicht. Quasi zeitgleich beginnt auch unsere Winterpause.

Wir wünschen Euch allen besinnliche Feiertage mit vielen schönen Momenten und freuen uns mit Euch auf ein spannendes Jahr 2020. Wir lassen sicher von uns hören!

[02.12.2019]
Es weihnachtet sehr & endlich 18!

Die Überschrift wird unserer ereignisreichen Weihnachtsfeier jedoch nicht ganz gerecht! An diesem Sonntag haben wir schöne Stunden mit Gesang, Plätzchen und vielen Gesprächen verbracht und darüber hinaus 4 neue Parteien aufgenommen. Hiermit begrüßen wir sie alle noch einmal sehr herzlich und freuen uns, ein noch bunterer Haufen geworden zu sein! Damit sind nun 18 der 22-23 Wohneinheiten belegt. Informationen zu noch freien Wohnungen findet ihr hier.

Außerdem haben wir für unser weiteres voranschreiten einige wichtige Verträge unterschrieben:

  • Das Architekturbüro „Alte Windkunst“ wurde für eine weitere Leistungsphase beauftragt (LP4: Genehmigungsplanung) – mit Hochdruck arbeiten wir auf die Abgabe des Bauantrags hin (12.12.19).
  • Unser Finanzdienstleister FiPa (Joachim Schuberth) wurde für die Betreuung unserer Gruppe beauftragt.
  • Wir konnten den Landschaftsarchitekten ST-FREIRAUM Markus Schürmann für uns gewinnen und arbeiten bereits intensiv mit ihm an der für den Bauantrag relevanten Planung der Außenanlagen.

[07.10.2019]
Meilenstein erreicht: Das Grundstück „ist da“!

Uns wurde bereits vor einigen Tagen mitgeteilt, dass der Rat der Stadt Düsseldorf „der Anhandgabe und dem Verkauf an die Baugemeinschaft Planungs- GbR WmK4 am 19.09.2019 in seiner Sitzung zugestimmt“ hat. Wir freuen uns alle sehr über diesen wichtigen Schritt für unser Bauvorhaben und möchten Euch alle gerne an dieser Information teilhaben lassen.

[30.08.2019]
Sommerpause Beendet – Endlich

Nach einer Sommerpause sind wir alle in voller Vorfreude auf unsere nächsten Treffen. Der Start ist ein interner Workshop am Wochenende und danach sind wir gespannt auf das Arbeitstreffen am Montag den 02.09.2019. Es stehen viele spannende Schritte in nächster Zeit an. Für die Interessenten gilt – kommt bei unseren Arbeitstreffen vorbei und erfahrt selbst, wie der aktuelle Status ist.

[01.05.2019]
Gemeinsamkeit

Gemeinsamkeit und Hilfsbereitschaft ist bei uns nicht nur auf die Gruppe WmK4 beschränkt, denn alle von uns sind zusätzlich im Verein „Wohnen mit Kindern e.V.“ vertreten und erhalten ständig Unterstützung durch den Verein sowie unsere bereits realisierten Vorgängermodellen wie wmk3 und qbus.

Ein Beispiel für die Unterstützung ist, dass wir unsere regelmäßigen Arbeitstreffen in den Gemeinschaftsräumen der o.g. Vorgängermodelle abhalten können. Da während unserer Treffen der ein oder andere Krümel von Salzstange und Co leider auf dem Boden verloren gegangen ist und nicht direkt wiedergefunden wurde, haben wir eine kleine Heinzelmännchen-Aktion gestartet.

Vielen Dank an alle beteiligten und demnächst lassen wir die Krümel nicht so einfach wieder entwischen 🙂

[13.04.2019]
Bewerbung auf das Grundstück an der Zittauer Straße

In den letzten Wochen ist in unserem schönen Projekt eine Menge geschehen und wir haben endlich unsere Bewerbung auf das Grundstück der Stadt Düsseldorf final abgegeben. Es steckte eine Menge Arbeit hinter diesem Prozess und alle Mitglieder waren eingespannt. In dieser Zeit kamen vor allem für unsere Interessenten viele Fragen auf: „Wie geht es weiter?“ – „Was ist noch frei?“ – „Ist noch Platz für uns?“ oder „Wie können wir uns einbringen?“

Wir danken all unseren aktuellen Interessenten für die Geduld und möchten Euch auch auf diesem Wege gerne ein paar Informationen aus den letzten Wochen zukommen lassen, um Euch auf den aktuellen Stand zu bringen. Durch die Abgabe der Bewerbung haben wir einen weiteren Meilenstein erreicht. Wir haben die Auflagen der Stadt für die Bewerbung erfüllt und rechnen nach der Sommerpause mit einer Zusage. In der Zwischenzeit kann viel Vorarbeit für einen Kauf erledigt und die Planung konkretisiert werden.

Die Arbeit mit unserem Architekten Alte Windkunst hat einen vorläufigen Entwurf hervorgebracht, den wir mit der Bewerbung abgegeben haben. Vorläufig deshalb, da hier noch kein Beschluss der Gruppe vorliegt, der die aktuelle Verortung der GbR- Mitglieder festschreibt. Allerdings wurden an die bestehenden Mitglieder Wohnungen verteilt. Es kann hier aktuell noch zu Verschiebungen kommen und somit zu Änderungen an dem Plan. Es steht also noch nicht konkret fest, welche Wohnungen noch frei sind und welche bereits fest vergeben sind.

Wir möchten die Gelegenheit nutzen, Euch zu ermutigen, auch weiterhin aktiv in unserem Projekt mitzuwirken. Wir sind ein Bau- und Wohnprojekt, was sich über die Idee, gemeinsam etwas zu entwickeln um dann darin als Gemeinschaft zu leben, gefunden hat. Genauso möchten wir auch weitermachen und auch die noch feien Wohnungen vergebe. Die Philosophie und Harmonie der Gruppe steht für uns im Vordergrund. Auch wir wenden während der Planung viel Zeit und Energie auf, gehen viele Kompromisse ein und sind dennoch stets mit vollem Einsatz dabei.

Wer also Lust auf unser Projekt hat, ist herzlich eingeladen, den Weg mit uns zusammen zu gehen. Es sind noch genügend Varianten der Ausgestaltung der einzelnen Wohneinheiten vorhanden, so dass wir aktuell keine Wohnung bewerben, sondern auch weiterhin unser Projekt als Ganzes.

Fragen zu dem Entwurf, der Verteilung oder auch zur weiteren Vorgehensweise können gerne in unseren Arbeitstreffen gestellt werden. Hierfür reservieren wir immer die erste halbe Stunde (19.00 bis 19.30 Uhr) um auf Fragen Eurerseits eingehen zu können. Die Termine für unsere nächsten Arbeitstreffen findet Ihr direkt hier auf unserer Homepage!

Wir freuen uns auf Euch und Eure Ideen, auf Euren Einsatz und die Motivation, etwas Tolles zu entwickeln.

[10.03.2019]
Wo stehst du gerade? Die Baugemeinschaft WmK4 geht in die konkrete Planungsphase über und startet mit einem Workshop zur Verortung der zukünftigen Wohneinheiten

In den nächsten zwei Wochen werden die ersten 14 von 22 Wohneinheiten des Wohnprojekts „Wohnen mit Kindern 4“ an der Zittauer Straße in Düsseldorf Gerresheim vergeben. Eine Auftaktveranstaltung dazu bildete ein Workshop mit dem Architekturbüro „Alte Windkunst“ aus Herzogenrath. Dazu hat Alte Windkunst bereits im Vorfeld den Gebäude-Entwurf mit der Gruppe erarbeitet.

Nach kurzer Einleitung und erneuter Vorstellung des aktuellen Planungsstandes wurde das Grundstück samt Gebäude anhand eines im Maßstab 1:10 ausgelegten Grundrisses in der Gruppe erlebt. Dabei wurden gezielt Fragen aufgeworfen, um sich situativ auf zukünftige Gegebenheiten einzustellen:

  • Wie verläuft die Sonne im Sommer und im Winter?
  • Wo liegt die Einfahrt zur Tiefgarage und wie erreicht man von dort die eigene Wohnung, den Gemeinschaftsraum oder den Spielplatz im Innenhof?
  • Wo parkst du als Gast, um die Wohnung deiner Freunde im Dachgeschoss neben dem Dachgarten zu besuchen?
  • Nimmst du lieber die Treppe oder den Fahrstuhl?
  • …und viele weitere…

Nach dieser Einstimmung und einem gemeinsamen internationalem Mittagessen (jeder brachte etwas mit) wurde es dann konkret. „Wo stehst du gerade?“ wurde dabei im übertragenen Sinne zu „Wo möchtest du später wohnen?“, denn nacheinander wurden die voraussichtlichen Wohnungsgrundrisse der drei Etagen ausgelegt und die einzelnen Parteien stellten sich in den Grundriss Ihrer Wunschwohnung. In diesem ersten Schritt ging es dabei um die ungefähre Orientierung und das Festlegen von Prioritäten. Dadurch wurden auch für die anderen Gruppenmitglieder eigene Wünsche bezüglich der Wohnungslage erstmals greifbar.

In den nächsten zwei Wochen werden jetzt mit dem Architekten in kleinen Gruppen und anschließend in Einzelgesprächen die weiteren Details abgesprochen. Ziel ist es, dass sich jede Partei mit der zukünftigen Wohnungslage identifizieren kann und bereits die erste Wohnungseinteilung geplant werden kann. Bei diesem Prozess werden etwa 1650m² der verfügbaren Wohnfläche verplant. Abzüglich Gemeinschaftsräume verbleiben circa 800m² für die weiteren 8 Wohneinheiten.